Durch das explosiosartige Städtewachstum gab es großes Wohnungselend. Oft mußten Arbeiterfamilien zusammengepfercht in provisorische Hütten, langsam verfallenden Altstadtsvierteln oder in Mietskasernen leben. Um wenigstens unter einem Dach zu leben, bauten sich Arbeiterfamilien oftmals einfache Hütten, in denen sie auf engstem Raum zusammen lebten. Beispielsweise wurde 1868 in Hamburg bekannt, daß weit mehr als die Hälfte der Einwohner in Kellerwohnungen, "Unterhäusern", "Buden", "Salen an der Straße", und "Salen in den Wohnhöfen" lebten. Trotz der schlechten Wohnungsverhältnisse waren die Mieten relativ hoch und machte oft 20% der ohnehin geringen Ausgaben aus. In den Großstädten war das Wohnungselend meist schlimmer als in den mittleren und Kleinstädten.

23.2.07 18:55

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